Stand 22.12.2020

Auf diesen Seiten findet ihr, nach einem kurzen Einblick in die Prinzipien der solidarischen Landwirtschaft, alphabetisch sortierte Stichworte zum Nachlesen und informieren. Informationen zu den einzelnen Depots findet ihr ganz hinten unter den Zusatzinfos, die einzelnen Telefon- und E-Mail-Listen sind nur in der internen Plattform für Solawisten einsehbar.

FAQ

Quelle:www.solidarische-landwirtschaft.org

Gesunde, frische Nahrungsmittel sollten, wenn möglich aus der Region und aus ökologischem Anbau stammen. Menschen, die in der Landwirtschaft arbeiten, haben jedoch meist nur die Wahl die Natur oder sich selbst auszubeuten. Denn ihre Existenz ist abhängig von Subventionen und den Markt- bzw. Weltmarktpreisen. Beides sind Faktoren, auf die sie keinen Einfluss haben – was sie oft dazu bringt über ihre persönlichen Belastungsgrenzen und die von Boden und Tieren zu gehen oder ganz aus der Landwirtschaft auszusteigen. Auch der ökologische Landbau ist von diesem Mechanismus nicht ausgenommen. Wie kann eine verantwortungsvolle, lebensspendende Landwirtschaft aussehen, die gleichzeitig die Existenz der Menschen, die dort arbeiten, sicherstellt?

Die Antwort ist eine gemeinschaftlich getragene Landwirtschaft – eine Landwirtschaft, die eine Gemeinschaft von Menschen ernährt.

Grundlegend ist, dass eine Gruppe die Abnahme der Erzeugnisse garantiert und die Ernte bzw. alles was notwendig ist, um diese zu erzeugen vorfinanziert. Alle teilen sich die damit verbundene Verantwortung für den Hof und die Ernte. In einer Solidarischen Landwirtschaft gewinnen alle Beteiligten von dieser Beziehung: die Mitglieder, die Bäuerin, der Bauer, der Hof, die umgebende Region und – die Erde

Die Mitglieder erhalten

  • Qualität: frische, lebensspendende Nahrungsmittel
  • Transparenz: wissen wo und wie die Nahrungsmittel angebaut werden, wer sie anbaut und zu welchen Kosten
  • Regionale Nachhaltigkeit: Aufbau von ökonomischen Strukturen, durch die eine lebendige lokale Landwirtschaft gestärkt wird, und Müll vermieden wird
  • Erfahrungsräume: die Möglichkeit, sich auf dem Acker zu erden, den Kopf frei zu bekommen, an der frischen Luft sinnvollen Tätigkeiten inmitten einer fröhlichen Gemeinschaft nachzugehen; die Möglichkeit, Bauernhoftieren zu begegnen, diese zu streicheln und zu pflegen
  • Bildung: sich Wissen über den Anbau und die Herstellung von Lebensmitteln und über die Pflege der Erde zu erwerben,
  • Emotionale Bindung: Bewusstsein über die Beziehung zur Erde, dem Land und den Prozessen, die unser Leben möglich machen
  • Gestaltungsräume: Möglichkeiten zu Eigeninitiative (Aktionen, Veranstaltungen, Mitarbeit auf dem Acker oder in Arbeitsgruppen)

Die LandwirtInnen erhalten

  • Gemeinschaft: Planungssicherheit und die Möglichkeit der Unterstützung
  • Gesichertes Einkommen: Möglichkeit eines planbaren Einkommens und sich daher einer gesunden Form der Landwirtschaft widmen können
  • Freude an der Arbeit: Zu wissen für wen die Lebensmittel bestimmt sind

Der Hof

  • ist geschützt vor Gewinnorientierung und Veränderungen des Marktes
  • ist geschützt vor schädlicher landwirtschaftlicher Praxis.
  • schafft einen Begegnungsraum zwischen Stadt und Land, Kultur und Natur

Die Region

  • wird durch die Vielfalt in der Landwirtschaft ein Ort mit höherer Lebensqualität
  • wird durch die Förderung der ökologischen Vielfalt und artenreicher Biotope bunter
  • wird gestärkt durch das Zusammenbringen von Menschen, die gesunde Bedenken über unsere Zukunft teilen
  • erfährt einen ökonomischen Wandel, da die Wertschöpfung verstärkt in der Region bleibt

Die Ackerdienste sind eine wunderbare Sache, um sich mit dem Acker selbst vertraut zu machen und die anderen Solawisten näher kennenzulernen. Jeder ist gerne auf dem Acker gesehen und kann so häufig kommen, wie Interesse besteht. Die Ackereinsätze finden regelmäßig, meist am ersten Samstag im Monat statt.

Zeit: 1. Runde: 10:00 – 12:30 Uhr (pünktlicher Beginn, da die Einweisung und Gruppenaufteilung am Anfang erfolgt!)
Mittagspause

2. Runde: 13:30 – 16:00 Uhr

Ort: Acker, angekündigt auch auf dem Hof oder auf der Apfelplantage

Durchführung: ist abhängig von der Witterung. Bei extrem widrigen Bedingungen wird vorab abgesagt

Kinderbetreuung: Es gibt eine wechselnde Kinderbetreuung (Räuberhauptmann), die von den Solawisten selbst übernommen wird. Bei Interesse bitte vorher melden! Die Kinder brauchen oft nur eine zurückhaltende Aufsicht, so dass die Eltern mitarbeiten können. Das Auf-Bäume-klettern, im-Stroh-toben, mit den Eseln schmusen, Erdbeeren aufessen, Wasserschlachten … – passiert von ganz alleine.

Essensdienst: Auch der Essensdienst für die Mittagspause wird von den Solawisten selbst

übernommen. Alle Zutaten ernten wir direkt vom Acker bzw. werden gestellt. Wenn jemand lieber zu Hause vorkochen möchte, geht das auch.

Bei Interesse bitte vorher melden!

Kuchen, Kekse, Obst als Nachtisch oder zum Kaffeeausklang bitte reichlich mitbringen, Kaffee und Tee können in der Ackerküche gekocht werden.

Eselshuttle: Die Hofeigenen Esel starten pünktlich, ab 9:30 Uhr vom Hof und können Kind und Co. gerne zum Acker geleiten. Um 9.00 Uhr wird gestriegelt und aufgeschirrt, seid gerne dabei.

Anmeldung: Eine Anmeldung ist nicht nötig, aber gerne gesehen (z.B. per Mail: wer sicher ist, dass er kommt, sagt gerne vorab Bescheid). Besonders entspannt es die Vorbereitungen, wenn sich ein Koch – und Räuberhauptmanndienst vorab melden.

Eine öffentliche Adressliste gibt es nicht. Depotinterne Adresslisten werden innerhalb der Depots gepflegt (siehe Datenschutz).

Solawi-Büro
(Allgemeine Anfragen und Kommunikation):
Lene: 0160-7881750

Landwirt: Matthias
Gärtner: Tillmann und Christine
FÖJler: Anna und Julie

Depotverantwortliche

Depot Maulbeerallee im Botanischen Garten (Jana … )
Depot Lottenhof in der Geschwister Scholl Straße ( Bettina … )
Depot Grube auf dem Hof BAUERei Grube (Hofgemeinschaft…)
Depot Babelsberg  im Projekthaus Potsdam (Katharina und Kalle… )
Depot Nansenstraße im Erlöser-Gemeindehaus (Franziska … )
Depot Einsteinstraße (Peter … )
Depot Montelino / Bornstedt (Bileam… )
Depot Kastanienallee (Johanna und Jorrit…)

Umfang:

Ein Ernteanteil ist für die Vollversorgung von 1 Person mit Gemüse pro Monat ausgelegt. Die Menge schwankt saisonal. Die Sommermonate über erfolgt die Lieferung 1x die Woche. Ab ca. November findet für die Wintermonate nur noch eine 2-wöchentliche Lieferung statt. Einige Familien planen mit 2 Anteilen, einige WGs kochen mit dem Gemüse einmal die Woche in großer Runde.

Teilen:

Einige Mitglieder möchten sich ihren Anteil teilen. Das Teilen erfolgt in Eigenverwaltung. Dem Bauern und dem Kassenwart gegenüber gibt es jedoch nur einen Ansprechpartner mit einem einzigen Referenzkonto, so dass der Verwaltungsaufwand hierfür nicht steigt.

Abholen:

Die Lieferung der Anteile erfolgt donnerstags (Sommer: jede Woche, Winter: 2-wöchentlich) bis spätestens 16:00 Uhr. Ab dann kann das Gemüse meist bis Freitagmittag abgeholt werden. (Der Zeitraum ist Depotabhängig; siehe Depots). Die Art und Weise des Abholens unterscheidet sich von Depot zu Depot (siehe Depot). Anders als im Supermarkt ist auch beim Abholen Solidarität gefragt, wer sich den dicksten Kürbis auswählt, sollte die größte Rote Bete dann für jemand Anderen liegenlassen! Einige Depots packen von Anfang an eine Kiste für den Letzten, haben Tausch- oder Verschenkekisten etabliert.

Weitergeben:

Der Anteil wird für jeweils ein Ackerjahr festgelegt und bezahlt. Dies gewährleistet dem Bauern Planungssicherheit. Wer vor Ablauf der Zeit die SoLaWi verlassen möchte oder muss, findet für den so freigewordenen Ernteanteil eigenständig einen Nachfolger für den Rest des Wirtschaftsjahres.

 

 

Es gibt Arbeitsgemeinschaften, die sich in bestimmten Themen engagieren. Hilfe und Input bei der Gestaltung ist gerne gesehen. Bei Interesse meldet euch gerne bei den bestehenden oder baut neue Interessensgruppen auf.

AG Kerngruppe – Depotverantwortliche plus Solawisten, die mehr Verantwortung bei den langfristigen Planungen übernehmen möchten AG Feste & Feiern
AG Konservierung
AG Homepage
AG Förderanträge
AG Tierpflege und Reitbeteiligung

Jeder Anteilseigner ist herzlich eingeladen, sich an der Arbeit auf dem Acker zu beteiligen und sich mit dem Acker vertraut zu machen.

Die durch die Bieterrunde (siehe Bieterrunde) vereinbarte Höhe des eigenen Anteil-Beitrags wird monatlich eingezogen, kann jedoch auch gerne vorab jährlich oder in größeren Teilen an folgende Kontoverbindung überwiesen werden:

Mathias Peeters und Co. GbR | GLS Bank IBAN DE 6843 0609 6740 2262 8200

Verwendungszweck: Solawi/Vertragsname/Anzahl Ernteanteile evtl. Monat(e)

Zusätzlich können depoteigene Kosten entstehen, falls z.B. die Fahrten extern geregelt sind.
(siehe Depots)

Die landwirtschaftliche Praxis und ganzheitliche Landbauphilosophie wird durch den betreibenden Landwirt Mathias Peeters geprägt.

Er hat am Warmonderhof in Holland die Ausbildung in Ökolandbau absolviert, in Dornach an der Naturwissenschaftlichen Sektion des Goetheanums studiert, um dann als Wanderbauer zahlreiche Höfe in Europa kennenzulernen. Schließlich baute Mathias mit 35 seinen eigenen demeter-Hof im Hundsrück auf, mit Milchkühen, Käserei und Gemüseanbau. Die Solawi BAUERei Grube wirtschaftet auf genossenschaftlich freigekauftem Land, entsprechend einer demeter-angelehnten landwirtschaftlichen Praxis. Boden-´ bzw. Humusaufbau und Artenreichtum sind darüber hinaus selbst oktroyierte und fest verankerte Fundamente unserer Landwirtschaft. Wir nutzen Mischkulturen, Fruchtfolgen, Öle und Jauchen anstatt chemischer Pestizide, Präparate, Hornspäne sowie vor allem Mulch und Kompost als Düngung. Elemente aus Permakultur, Terra Preta, Waldgarten finden sich ebenfalls, alles subsumieren wir unter dem Begriff „Die gute landwirtschaftliche Praxis“.

Jeder Solawist kann sich jederzeit vor Ort ein Bild machen, so dass unsere Solawisten die strengsten und konstantesten Gutachter sind, Vertrauen kommt dazu. Nichtsdestotrotz führen wir das EU-Siegel.

Landwirte und Solawisten teilen die Verantwortung für die unsere Erde, indem die Schaffung fruchtbaren Bodens oberstes Solawi-Anliegen ist. Humusaufbau ist der wesentlichste Kohlestoffdioxidsenker der Zukunft. Alle landwirtschaftlichen Eingriffe ordnen sich dieser Prämisse unter. Darüber hinaus engagieren wir uns für zukunftsweisende Bodenrechtsformate, siehe Ökonauten.

Einen öffentlichen Gesamtverteiler gibt es nicht (Teil der Vereinbarung). Innerhalb der Depots werden die Handynummern und Mailadressen durch die Kontaktlisten offengelegt, damit die Depotmitglieder einander erreichen können. Diese Listen werden auch depotintern gepflegt. Wer dies nicht möchte, muss sich bitte vorab selbständig bei den Depot-Verantwortlichen melden. Der allgemeine Mailversand erfolgt ausschließlich über Depot-Adressen, deren Listen nicht öffentlich einsehbar sind. Zugriff hierauf haben ausschließlich Lene, Matthias, sowie die Verwalter der Mailinglisten Julia (Depot Lottenhof) und der Kassenwart Mark 2020 (Depot Nord) Lukas 2021 (Depot Lottenhof).

Jedes Depot ist eine kleine Verantwortungsgemeinschaft im Kiez, die sich selbst organisiert. Regelmäßige Depottreffen, interne Depotkommunikation, die Verteilung der Aufräumaufgaben, Fahrdienste etc., Vertretung des Depots in der Kerngruppe, Kochabende und generationsübergreifende, alltägliche Unterstützungen oder gemeinsame Ausflüge zur BAUERei und zum Acker … können intern abgestimmt und verabredet werden. Wie sehr Nachbarschaften, Hausgemeinschaften oder Kollegen die Herausforderung „Solawi-Depot“ für sich als gemeinschaftsstiftende Aufgabe sehen und diese gestalten, ist jedem Depot selbst überlassen.

Das Gemüse steht donnerstags ab 14.30 Uhr in der BAUERei zur Abholung bereit. Wie das Gemüse in die Depots kommt, ist jedem Depot selbst überlassen.

Die solidarische Landwirtschaft lebt mit vom Engagement der Gruppe. Minimal ist sie als 3x jährliche Mitarbeit auf dem Acker und der Teilnahme an der Mitgliederversammlung in der Vereinbarung festgehalten. Darüber hinaus ist ein weiteres Engagement und das Pflegen des Zugehörigkeitsgefühls in der Gruppe sehr lohnend und gern gesehen. Arbeitsgemeinschaften, Ackertage und -Einsätze, neue Ideen, Partizipation, Feste und Teilnahme an Treffen sind Angebote und lassen die solidarische Landwirtschaft leben. Kinder sind im Rahmen der Treffen und an den offenen Donnerstagen direkt auf dem Hof immer willkommen. Die Gemeinschaft steht im Mittelpunkt bei gemeinsamer Arbeit, beim Essen und Feiern. Es ist eine große Bereicherung das Wachsen der eigenen Nahrungsmittel mitzuerleben, mit allem was dazu gehört.

In diesen Arbeitsfeldern kann sich u.a. engagiert werden:

  • Kerngruppe
  • Gemüse und Obst konservieren
  • Homepagepflege
  • Förderanträge stellen
  • Esel trainieren, Stallarbeit, evtl. ausreiten
  • Feste vorbereiten
  • Bauprojekte begleiten

O Schatzmeister

O Pflege der Mailinglisten

Eine Einlage von 250 Euro ist für jeden Solawisten verpflichtend, für Studenten finden wir alternative Lösungen. Diese Einlage wird bei Austritt komplett zurückbezahlt. Sollte diese Summe (Bitte in erster Linie Eltern und Großeltern fragen!) nicht auf einmal stemmbar sein, vereinbart andere Lösungen mit uns. Bitte gebt bei den Überweisungen exakt die vom Schatzmeister zugewiesene Mitgliedsnummer und den genauen Betreff an, ansonsten kann das Programm Euch nicht zuordnen.

Ja, wöchentlich oder 2wöchentlich werden wichtige Termine, aktuelle Neuigkeiten vom Acker, Fotos, Tipps zur Lieferung oder Solawisten-Nachrichten verschickt, idealerweise parallel zur Lieferung. Gastbeiträge sind sehr erwünscht.

Spätestens drei Monate vor Ablauf des Anbaujahres, also zum Ende September muss gekündigt werden, geschieht dies nicht, verlängert sie sich die Solawi-Vereinbarung automatisch um ein weiteres Anbaujahr. Wobei die Gebote jedes Jahr neu festgelegt werden können. Wir bitten um Verständnis für diese Regel, sie minimiert den Verwaltungsaufwand und schafft größtmögliche Planungssicherheit.

Die Menge der Lieferungen schwankt saisonal. Die Sommermonate über erfolgt die Lieferung 1x die Woche. Ab ca. November bis Gewächshaussalatzeit (Februar/März) findet für die Wintermonate nur noch eine 2-wöchentliche Lieferung statt.

Die Lieferung der Anteile erfolgt donnerstags bis spätestens 16:00 Uhr. Ab dann kann das Gemüse meist bis Freitagmittag abgeholt werden. (Der Zeitraum ist Depotabhängig; siehe Zusatzinfos: Depots)

Die Anteile an der Solawi werden einmal im Jahr im November auf der Bieterrunde vergeben. Die Teilnahme ist verpflichtend. Durch diese besondere Versammlung aller Mitglieder (Solawisten und die, die neu dazukommen) werden hier die persönlichen Kosten des Anteils nach dem solidarischen Prinzip ermittelt (siehe Bieterrunde). Für das jeweils nächste Jahr gibt es eine Warteliste. Interessenten schreiben bitte an bauern@solawi-grube.de

Vereinzelt ist es möglich, auch während des Jahres einzusteigen, wenn ein Mitglied zum Beispiel durch Umzug einen Nachfolger sucht. Dies wird individuell abgesprochen. Generell ist jeder selbst dafür zuständig, einen Nachfolger für seinen Platz in seinem Depot für sein Gebot zu finden.

Bei Eintritt in der Solawi wird eine Vereinbarung unterzeichnet . Hier wird der individuell zu zahlende, monatliche Beitrag schriftlich festgehalten, der zuvor in der Bieterrunde ermittelt wurde. Zudem sind alle Rechte und Pflichten beider Vertragspartner aufgelistet und werden durch eine Unterschrift bestätigt. Die Vereinbarung ist zeitlich unbefristet, kann aber mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten vor Ablauf des Anbaujahres gekündigt werden. Die Beitragshöhe wird jedes Jahr neu festgelegt.

Hier: Jahresvereinbarung 2022

Ökonauten ist eine Bürgergenossenschaft. Sie engagiert sich für die Erhaltung und Förderung kleinstruktureller Landwirtschaft, für die Unterstützung von Existenzgründern ohne Boden und zur Vermeidung von Bodenspekulationen. Außerdem unterstützen und beraten die Ökonauten Projekte, die Landwirtschaft mit bildungs- und gesellschaftspolitischem Ansatz verbinden.

Gemeinsam mit den Ökonauten konnten wir schon einen Teil des für die Solawi bewirtschafteten Landes (frei)kaufen sowie einen Darlehensvertrag für den Brunnen absichern. Dieser Acker ist auf Lebzeiten der Erde der Spekulation entzogen und der ökologisch nachhaltigen Bewirtschaftung verschrieben – so will es das genossenschaftliche Statut. Langfristige Überlassungsverträge sind an lokal agierende, nachhaltig wirtschaftende und fachkompetente Landwirte gebunden. Damit sind auch die Pacht- und Überlassungsverträge der Ökonauten zukunftsweisend.

Hof: BAUERei Grube, Wublitzstr. 11-12, 14469 Potsdam, Ortsteil Grube

Acker: Ausbau 1, 14469 Potsdam /OT Schlänitzsee, hier parken!, dann am Zaun links entlang 200 m bis zum Acker laufen

Obstplantage: Zwischen Friedhof Grube und Bahnhof Grube, ungefähr auf der Hälfte, genau da, wo der Sandweg in den Plattenweg übergeht.

Über eine interne Cloud haben die Mitglieder die Möglichkeit eigene Rezepte miteinander auszutauschen um neue Ideen zum Verarbeiten des Gemüses zu bekommen.

Organisiert selbst eine Urlaubsvertretung. Vielleicht kann ein anderes Mitglied oder Freunde dein Anteil übernehmen. Organisiert selbst eine gute Einführung oder findet ein Solawi-Pate, der beim Abholen unterstützen kann. Urlaubsvertretungen sind oft Fehlerquellen.

Neben der obligatorischen Vollversammlung zu Beginn des Anbaujahres, den monatlich stattfindenden Arbeitseinsätzen, den halbjährlichen Mitgliederversammlungen (meist im Anschluss an einen AE), gibt es freiwillige Feste und Veranstaltungen, wie das Sommersonnenwende- oder Erntedankfest, an denen gefeiert, gegessen, getanzt, gelacht, musiziert, gesungen, gezeltet und erzählt wird.  Jeden Donnerstag öffnen sich unsere Türen für euch. Ab 15 Uhr können Solawisten und Nachbarn aus dem Dorf die Tiere Besuchen, Kaffee trinken, Kuchen essen und die Sonne genießen.

Siehe auch Veranstaltungen

Der Acker befindet sich inmitten des Europäischen Vogelschutzgebietes, weshalb nicht gezeltet werden darf. Übernachtungsmöglichkeiten für Solawisten gibt es nach Anfrage im Garten der BAUERei.

Spenden in die Hofkasse für Zelten, Kanuausleihe und Außenküchenbenutzung sind gern gesehen.

Zusatzinfos: Depot, BAUERei Grube

Ort: Außenküche der BAUERei Grube, Wublitzstraße 11,
Zugang: Hoftor ist offen, Kurzzeitparken möglich
Größe: max. 25 Anteile
Abholzeit: Do 15-22 und nach Absprache Freitag bis 12.00 Uhr
Fahrdienste: Keine
Depotleitung: Hofgemeinschaft

Besonderheiten:

  • An den Abholtagen (donnerstags ca. 15-18 Uhr) kann der Hof auch genutzt werden, um sich mit anderen SoLaWistas auszutauschen und zu vernetzen, den Kindern das Leben auf dem Bauernhof näher zu bringen usw. Von 16-18.00 Uhr können die Kinder für ein betreutes Bauernhofprogramm angemeldet werden, siehe donnerstags auf dem Hof.
  • Wir sind außerdem Zweigdepot für die monatlichen Orangen-, Granatapfel- und Avocadolieferungen von den Solawifreunden aus Portugal Luzinha.
  • Allgemeine Regeln: Der/die Abholer/in setzt seine Klammer um (um anzuzeigen, dass er/sie da war) und wiegt auf der vorhandenen Waage seinen Gemüse-Anteil laut Lieferschein ab. Jeder ist zu ein paar grundlegenden Abholregeln angehalten, die auf einem Zettel aushängen (Tücher befeuchten, Waage ausmachen, Klammer umsetzen, Gemüse fair teilen usw.).
  • Flexibler Annahme-oder Aufräumdienst, wo der/die Erste bzw. Letzte 5-10 Minuten aktiv mitwirken darf (leere Kisten wegtragen, Schilder reinigen usw.).

 

Zusatzinfos: Depot Einstein

Ort: privater Hausflur in der Einsteinstraße ohne Türcode/ Türklingel
Größe: max. 11 Anteile
Abholzeit: Do 16-19 Uhr donnerstags
Fahrdienste: Beauftragung eines externen Fahrers (ca. 4 EUR pro Monat)
Depotleitung: Peter Schöneberg

Besonderheiten:

  • Für den letzten Abholer/in packt der Erste (alle schauen, ob es geklappt hat) eine schöne Gemüsekiste. Eine schöne Geste, denn meistens hat es wohl auch so schon geklappt, dass von allem genug übrig blieb – aber eben nicht immer.
  • Die Kiste steht schon parat (danke Nicol).
  • Die Spendenkiste: Wer etwas nicht will, packt es hier hinein und lässt es nicht mehr in den Boxen.
  • Die Abholzeiten sind nach wie vor bis 19.00 Uhr. In der dunklen Jahreszeit machen wir unten lieber früher zu, bitte klingelt dann, um Einlass zu erhalten bei LEHMANN, SCHÖNEBERG, ALLERS/BERGT, NIEMANN
  • Pinnwand im Flur für interne Kommunikation (falls man in den Urlaub fährt
    oder wieder ein Lagerfeuer-Treff anregen möchte etc.).

Zusatzinfos: Depot, Lottenhof

Ort: Schrank auf dem Gelände des Lottenhofs, Geschwister-Scholl-Str. 51, 14471 Potsdam
Zugang: 2 Zahlenschlösser (das rechte Tor ist nur für Anlieferungen), im Sommer donnerstags offen
Größe: max. 25 Anteile
Abholzeit: Do ab 16:00 Uhr bis Freitag ca. 16.00 Uhr, später mit Absprache möglich
Fahrdienste: verschiedene Fahrer aus den Depots Lottenhof, Nansenstraße und Maulbeeralle, evt. mit Ingos VW-Transporter oder dem Hofauto
Depotleitung: Bettina Gühne-Jahn

Besonderheiten:

  • Im Sommer gibt es auf dem Gelände das ansässige Vegetiv Café, welches zum Verweilen einlädt!
  • Das Einbringen in die Arbeit des Stadtteilnetzwerkes, welches das Gelände des Lottenhofes verwaltet, ist sehr erwünscht, in Form von Subotnics, Plenumsteilnahme, Spenden (z.B. Katzenfutter) oder Veranstaltungsbeiträge. Durch das zusätzliche Engagement stellt das Depot sicherlich eine Sonderrolle dar. Es birgt dadurch jedoch auch die Möglichkeit, sich in Potsdam-West weiter zu vernetzen und mit netten Leuten zusammen etwas auf die Beine zu stellen. Auch die langfristige Planung über die Gebäudesanierung 2021 hinaus ist eine Lottenhof spezifische Herausforderung.
  • Dienste: Gemüseannahme (Donnerstag meist irgendwann zwischen 14 und 16 Uhr)

(Liste liegt im Depot aus)
2. leere Kisten der Vorwoche aus dem Schrank holen
3. volle Kisten in das Regal einräumen

4. Lieferschein aufhängen und überprüfen, ob er mit dem angenommenen Gemüse übereinstimmt

5. Klammern an dem Zettel mit den Anteilen anheften (falls noch nicht durch den Aufräumdienst erledigt)

6. Gemüse welches feucht gehalten werden muss mit feuchten Tüchern abdecken (besonders Blattgemüse wie Salat/Mangold/Spinat sowie Kräuter) es gibt Wasser bei der Gartengruppe auf dem Gelände. Ein Schlüssel für die Wasserhähne liegt im Schrank. Im Sommer ist das Klohäuschen des Vegetivs offen.

  • Anteil abholen (Donnerstag 16 Uhr bis Freitag 16 Uhr) (Liste liegt im Depot aus)
    1. Hände waschen

2. Anteil gemäß der Angaben auf dem Lieferschein exakt (!) abwiegen

(lieber 5g zu wenig als 5g zuviel mitnehmen)

3. Klammer am eigenen Namen abhängen (dann wissen Nachkommende, wer/wieviele noch kommen)

4. Waage wieder ausschalten und sauber machen

5. eventuell herunter gefallenes Gemüse zusammen fegen

6. sind die Tücher noch feucht? (bei Bedarf wieder nass machen)

7. Schrank beim Verschließen oben und unten mit Holzdübel fixieren

8. „in Zeiten wie diesen“: Hände waschen nicht vergessen

  • Dienst: Aufräumen (Freitag ab 14 Uhr – möglichst bis abends erledigen) (Liste liegt aus)

1. im dudle https://nuudel.digitalcourage.de/LlQfTl2sqHT17OS7 eintragen

2. wenn noch Anteile übrig sind: rausfinden, wem sie gehören und ggf. anrufen/email schreiben

3. Kisten, Regale und Boden abfegen

4. Waage und Schüssel säubern (Putzlappen liegen bereit mit Wasser falls nötig)

5. Tücher wieder zusammen falten 6.Bioabfall in den Eimer oder Gefäß für Annette geben

6. übrig gebliebenes Gemüse mitnehmen und versorgen: selbst essen, verschenken, spenden, einmachen…

7. Klammern an dem Zettel mit den Anteilen anheften; evtl. Seife auffüllen / Lappen mitnehmen zum Waschen

Zusatzinfos: Depot, Maulbeerallee

Ort: Kühles Treppenhaus im Botanischen Garten/ Maulbeerallee 1
Zugang: Zugang ist offen
Größe: max. 10 Anteile
Abholzeit: Do. 16-20 Uhr am donnerstags
Fahrdienste: Beauftragung eines externen Fahrers (ca. 4 EUR pro Monat)
Depotleitung: Jana Eccard (eccard@uni-potsdam.de) und Uli als Vertretung ulrike.schlaegel@uni-potsdam.de).

Luzinha organisieren Isa und Damaris

Besonderheiten:

  • Wir organisieren uns über SLACK (Software mit Chatgruppen für Handy oder Rechner, es gibt den Chatkanal „abholplan“ da wird geposted dass das Gemüse angekommen ist und wer was abgeben möchte und wann die Tür heute abgeschlossen wird; des weiteren gibt es einen Chatkanal „Luzinha“ und „Kontakte“ mit Telefonnummern und so)
  • Wir sind außerdem Zweigdepot für die monatlichen Orangen-, Granatapfel- und Avocadolieferungen von den Solawifreunden aus Portugal Luzinha.

Zusatzinfos: Depot, Nansenstraße

Ort: Keller der Erlösergemeinde/Nansenstraße 5, 14471 Potsdam
Zugang: Türcode
Größe: max. 20 Anteile
Abholzeit: Do ab 17:00 Uhr bis Freitag ca. 16.00 Uhr
Fahrdienste: Beauftragung eines externen Fahrers (ca. 40 € pro Solawijahr/Anteil)
Depotleitung: Franziska Borleis

Besonderheiten:

  • im Keller haben die Food Coop und die Solawi SpeiseGut ebenfalls ihre Standorte,

Regelmäßige Depotdienste: Aufräumdienst (Freitag ab 16 Uhr)

Zusatzinfos: Depot Nord

Ort: Fahrgemeinschaft der Solawisten aus Satzkorn, Fahrland und Bornstedt bis an die Tür
Größe: max. 8 Anteile
Abholzeit: Do ab 14:30 Uhr depotinterne Absprache
Fahrdienste: Abholung in der BAUERei und Bis-Vor-Die-Haustür-Lieferungen durch Solawisten selbst
Depotleitung: Beate Kessler

Besonderheiten:

    • Alle Depotmitglieder sollen möglichst selber mit eigenem Auto ca. alle 2 Monate 1 Mal das Gemüse ausliefern können. Ausnahmen sind nach Absprache möglich.

 

Zusatzinfos: Depot Projekthaus Babelsberg ab 2021, (ehemals Depot Babelsberg in der Uhlandstraße)

Ort: Offener Unterstand im Hof des Projekthauses Babelsberg
Zugang: Zugang ist offen
Größe: max. 25 Anteile
Fahrdienste: externer Fahrdienst, Mehrkosten 4 Euro pro Monat
Depotleitung: n.n.

Besonderheiten:

Das Depot wird von Kalle, der FÖJler der BAUERei im Januar und Februar gebaut, nach dem Vorbild des Lottenhofes als etwas größerer Unterstand mit einem abschließbaren Schrank. Er ist über den Parkplatz zum Projekthaus Babelsberg frei zugänglich. Die Gestaltung, Innenausstattung und Organisation geht dann in die Hände des Depots über, spätestens bei der Bieterrunde im Februar werdet Ihr einen Depotleiter wählen, der koordinatorische Aufgaben übernimmt.