Stand 22.12.2020

Auf diesen Seiten findet ihr, nach einem kurzen Einblick in die Prinzipien der solidarischen Landwirtschaft, alphabetisch sortierte Stichworte zum Nachlesen und informieren. Informationen zu den einzelnen Depots findet ihr ganz hinten unter den Zusatzinfos, die einzelnen Telefon- und E-Mail-Listen sind nur in der internen Plattform für Solawisten einsehbar.

FAQ

Quelle:www.solidarische-landwirtschaft.org

Gesunde, frische Nahrungsmittel sollten, wenn möglich aus der Region und aus ökologischem Anbau stammen. Menschen, die in der Landwirtschaft arbeiten, haben jedoch meist nur die Wahl die Natur oder sich selbst auszubeuten. Denn ihre Existenz ist abhängig von Subventionen und den Markt- bzw. Weltmarktpreisen. Beides sind Faktoren, auf die sie keinen Einfluss haben – was sie oft dazu bringt über ihre persönlichen Belastungsgrenzen und die von Boden und Tieren zu gehen oder ganz aus der Landwirtschaft auszusteigen. Auch der ökologische Landbau ist von diesem Mechanismus nicht ausgenommen. Wie kann eine verantwortungsvolle, lebensspendende Landwirtschaft aussehen, die gleichzeitig die Existenz der Menschen, die dort arbeiten, sicherstellt?

Die Antwort ist eine gemeinschaftlich getragene Landwirtschaft – eine Landwirtschaft, die eine Gemeinschaft von Menschen ernährt.

Grundlegend ist, dass eine Gruppe die Abnahme der Erzeugnisse garantiert und die Ernte bzw. alles was notwendig ist, um diese zu erzeugen vorfinanziert. Alle teilen sich die damit verbundene Verantwortung für den Hof und die Ernte. In einer Solidarischen Landwirtschaft gewinnen alle Beteiligten von dieser Beziehung: die Mitglieder, die Bäuerin, der Bauer, der Hof, die umgebende Region und – die Erde

Die Mitglieder erhalten

  • Qualität: frische, lebensspendende Nahrungsmittel
  • Transparenz: wissen wo und wie die Nahrungsmittel angebaut werden, wer sie anbaut und zu welchen Kosten
  • Regionale Nachhaltigkeit: Aufbau von ökonomischen Strukturen, durch die eine lebendige lokale Landwirtschaft gestärkt wird, und Müll vermieden wird
  • Erfahrungsräume: die Möglichkeit, sich auf dem Acker zu erden, den Kopf frei zu bekommen, an der frischen Luft sinnvollen Tätigkeiten inmitten einer fröhlichen Gemeinschaft nachzugehen; die Möglichkeit, Bauernhoftieren zu begegnen, diese zu streicheln und zu pflegen
  • Bildung: sich Wissen über den Anbau und die Herstellung von Lebensmitteln und über die Pflege der Erde zu erwerben,
  • Emotionale Bindung: Bewusstsein über die Beziehung zur Erde, dem Land und den Prozessen, die unser Leben möglich machen
  • Gestaltungsräume: Möglichkeiten zu Eigeninitiative (Aktionen, Veranstaltungen, Mitarbeit auf dem Acker oder in Arbeitsgruppen)

Die LandwirtInnen erhalten

  • Gemeinschaft: Planungssicherheit und die Möglichkeit der Unterstützung
  • Gesichertes Einkommen: Möglichkeit eines planbaren Einkommens und sich daher einer gesunden Form der Landwirtschaft widmen können
  • Freude an der Arbeit: Zu wissen für wen die Lebensmittel bestimmt sind

Der Hof

  • ist geschützt vor Gewinnorientierung und Veränderungen des Marktes
  • ist geschützt vor schädlicher landwirtschaftlicher Praxis.
  • schafft einen Begegnungsraum zwischen Stadt und Land, Kultur und Natur

Die Region

  • wird durch die Vielfalt in der Landwirtschaft ein Ort mit höherer Lebensqualität
  • wird durch die Förderung der ökologischen Vielfalt und artenreicher Biotope bunter
  • wird gestärkt durch das Zusammenbringen von Menschen, die gesunde Bedenken über unsere Zukunft teilen
  • erfährt einen ökonomischen Wandel, da die Wertschöpfung verstärkt in der Region bleibt

Die Ackerdienste sind eine wunderbare Sache, um sich mit dem Acker selbst vertraut zu machen und die anderen Solawisten näher kennenzulernen. 2-3 Einsätze pro Ackerjahr sind in der Vereinbarung pro Anteil verankert. Jeder ist gerne auf dem Acker gesehen und kann so häufig kommen, wie Interesse besteht. Die Ackereinsätze finden regelmäßig am ersten Samstag im Monat statt.

Zeit: 1. Runde: 10:00 – 12:30 Uhr (pünktlicher Beginn, da die Einweisung und Gruppenaufteilung am Anfang erfolgt!)
Mittagspause

2. Runde: 13:30 – 16:00 Uhr

Ort: Acker, angekündigt auch auf dem Hof oder auf der Apfelplantage

Durchführung: ist abhängig von der Witterung. Bei extrem widrigen Bedingungen wird vorab abgesagt

Kinderbetreuung: Es gibt eine wechselnde Kinderbetreuung (Räuberhauptmann), die von den Solawisten selbst übernommen wird. Bei Interesse bitte vorher melden! Die Kinder brauchen oft nur eine zurückhaltende Aufsicht, so dass die Eltern mitarbeiten können. Das Auf-Bäume-klettern, im-Stroh-toben, mit den Eseln schmusen, Erdbeeren aufessen, Wasserschlachten … – passiert von ganz alleine.

Essensdienst: Auch der Essensdienst für die Mittagspause wird von den Solawisten selbst

übernommen. Alle Zutaten ernten wir direkt vom Acker bzw. werden gestellt. Wenn jemand lieber zu Hause vorkochen möchte, geht das auch.

Bei Interesse bitte vorher melden!

Kuchen, Kekse, Obst als Nachtisch oder zum Kaffeeausklang bitte reichlich mitbringen, Kaffee und Tee können in der Ackerküche gekocht werden.

Eselshuttle: Die Hofeigenen Esel starten pünktlich, ab 9:30 Uhr vom Hof und können Kind und Co. gerne zum Acker geleiten. Um 9.00 Uhr wird gestriegelt und aufgeschirrt, seid gerne dabei.

Anmeldung: Eine Anmeldung ist nicht nötig, aber gerne gesehen (z.B. per Mail: wer sicher ist, dass er kommt, sagt gerne vorab Bescheid). Besonders entspannt es die Vorbereitungen, wenn sich ein Koch – und Räuberhauptmanndienst vorab melden.

Der Vereinbarungszeitraum beträgt ein Jahr (im Übergangsjahr 2021 nur 10 Monate vom 01. März 2021 bis 31. Dezember 2021).

Eine öffentliche Adressliste gibt es nicht. Depotinterne Adresslisten werden innerhalb der Depots gepflegt (siehe Datenschutz).

Es gibt Arbeitsgemeinschaften, die sich in bestimmten Themen engagieren. Hilfe und Input bei der Gestaltung ist gerne gesehen. Bei Interesse meldet euch gerne bei den bestehenden oder baut neue Interessensgruppen auf.

AG Kerngruppe – Depotverantwortliche plus Solawisten, die mehr Verantwortung bei den langfristigen Planungen übernehmen möchten AG Feste & Feiern
AG Konservierung
AG Homepage
AG Förderanträge
AG Tierpflege und Reitbeteiligung

Die Anteile an der Solawi werden einmal im Jahr (zum Ende des Ackerjahres zw. November und Januar) auf der Mitgliederversammlung vergeben. Die Teilnahme ist verpflichtend. Durch eine Bieterrunde werden hier die persönlichen Kosten des Anteils nach dem solidarischen Prinzip ermittelt (siehe Bieterrunde). Für das jeweils nächste Jahr gibt es eine Warteliste. Interessenten schreiben bitte an bauern@solawi-grube.de

Vereinzelt ist es möglich, auch während des Jahres einzusteigen, wenn ein Mitglied zum Beispiel durch Umzug einen Nachfolger sucht. Dies wird individuell abgesprochen. Generell ist jeder selbst dafür zuständig, einen Nachfolger für seinen Platz,in seinem Depot für sein Gebot zu finden, darüberhinaus kann auch die Warteliste berücksichtigt werden.

Solawi-Büro
(Allgemeine Anfragen und Kommunikation):
Lene: 0160-7881750

Landwirt: Matthias
Auszubildende: Charly
FÖJler: Kalle

Depotverantwortliche

Depot Maulbeerallee im Botanischen Garten (Jana … )
Depot Lottenhof in der Geschwister Scholl Straße ( Bettina … )
Depot Grube auf dem Hof BAUERei Grube (Andrea …)
Depot Babelsberg in der Uhlandstraße, ab 2021 im Projekthaus Babelsberg (Christoph … )
Depot Nansenstraße im Erlöser-Gemeindehaus (Franziska … )
Depot Einsteinstraße (Peter … ) Depot Nord als Fahrgemeinschaft zwischen Fahrland, Satzkorn und Bornstedt (Beate … )

Ein Ernteanteil ist für die Vollversorgung von 1 Person mit Gemüse pro Monat ausgelegt. Die Menge schwankt saisonal. Die Sommermonate über erfolgt die Lieferung 1x die Woche. Ab ca. November findet für die Wintermonate nur noch eine 2-wöchentliche Lieferung statt. Einige Familien planen mit 2 Anteilen, einige WGs kochen mit dem Gemüse einmal die Woche in großer Runde.

Einige Mitglieder möchten sich ihren Anteil teilen. Das Teilen erfolgt in Eigenverwaltung. Dem Bauern und dem Kassenwart gegenüber gibt es jedoch nur einen Ansprechpartner mit einem einzigen Referenzkonto, so dass der Verwaltungsaufwand hierfür nicht steigt.

Die Lieferung der Anteile erfolgt donnerstags (Sommer: jede Woche, Winter: 2-wöchentlich) bis spätestens 16:00 Uhr. Ab dann kann das Gemüse meist bis Freitagmittag abgeholt werden. (Der Zeitraum ist Depotabhängig; siehe Depots). Die Art und Weise des Abholens unterscheidet sich von Depot zu Depot (siehe Depot). Anders als im Supermarkt ist auch beim Abholen Solidarität gefragt, wer sich den dicksten Kürbis auswählt, sollte die größte Rote Bete dann für jemand Anderen liegenlassen! Einige Depots packen von Anfang an eine Kiste für den Letzten, haben Tausch- oder Verschenkekisten etabliert.

Der Anteil wird für jeweils ein Ackerjahr festgelegt und bezahlt. Dies gewährleistet dem Bauern Planungssicherheit. Wer vor Ablauf der Zeit die SoLaWi verlassen möchte oder muss, findet für den so freigewordenen Ernteanteil eigenständig einen Nachfolger für den Rest des Wirtschaftsjahres. In Absprache mit Lene kann als Nachbesetzung auch die Warteliste herangezogen werden.

Jeder Anteilseigner ist herzlich eingeladen, sich an der Arbeit auf dem Acker zu beteiligen und sich mit dem Acker vertraut zu machen. 2x pro Ackerjahr ist die Teilnahme in der Vereinbarung verpflichtend festgelegt. Diese können sowohl an den größeren Arbeitseinsätzen am Wochenende, als auch an offenen Ackertagen (meist dienstags und mittwochs) geleistet werden. Ein Ankündigen der Teilnahme per Mail oder Nachricht ist erwünscht, unter der Woche sogar nötig.

Die Hofstelle der Solawi BAUERei Grube ist der Hof BAUERei Grube, Wublitzstraße 11 und 12. Das Hoftor ist meist offen, nur sonntags nicht. Solawisten des Depots Grube können immer donnerstags hier ihr Gemüse abholen, alle Solawisten können donnerstags hier herumspazieren, Tiere besuchen oder gegen eine Spende Kanus ausleihen. Der alte Gasthof mit barocken Grundmauern, unmittelbar neben der Kirche und am Wublitzsee gelegen, beherbergt ca. 10 Bewohner, darunter die Landwirtsfamilie sowie Gärtner, Pädagogen, Konditoren und Köche, Künstler, Kinder und Handwerker, Kurzzeit-Mieter, Wwoofer, Praktikanten und Hospitanten. Die BAUERei bietet mit seiner großen Außenküche, dem Garten, Kultursaal, Hofwohnzimmer und Ställen zahlreiche Gemeinschaftsräume, die von der Hofgemeinschaft, den Nachbarn im Dorf, kooperierenden Bildungspartnern und der Solawi genutzt werden. Die beide französischen Großesel MariIA und Krawall, 2 Katzen, 1 Schäferhund, Hühner, Gänse und Truthähne leben hier in friedlicher Eintracht. In den kommenden Jahren sind diese Projekte geplant, für die immer auch initiative Menschen als Hofzuwachs gesucht werden: generationsübergreifendes Wohnen, Entschulungsangebote/ Praxislernen für Schulen und Bildungseinrichtungen, inklusive Jugend-WG, Hofladen, Lebensmittelverarbeitungsküche, Schlafscheune für Tier und Mensch, Tischlerwerkstatt, Backstube, mobile Hühnerhaltung, usw.

Mathias Peeters ist der Landwirt der Solawi, Lene Waschke Bäuerin und Solawi-Koordinatorin (Mehr Infos zu beiden, siehe Homepage). Zu der Bauern-Crew gehören weiterhin 1-2 Gärtner- und Landwirtslehrlinge im Rahmen der Freien Ausbildung des Dachverbandes Solidarische Landwirtschaft, Vorpraktikanten der Freien Demeter-Ausbildung, FÖJler des Verbandes „Märkischer Wald“, Wwoofer, Aushilfen und immer wieder freiwillige Hofhelfer, darunter auch Solawisten, die Ackerwellness betreiben.

Die durch die Bieterrunde (siehe Bieterrunde) vereinbarte Höhe des eigenen Anteil-Beitrags wird monatlich eingezogen, kann jedoch auch gerne vorab jährlich oder in größeren Teilen an folgende Kontoverbindung überwiesen werden:

Mathias Peeters | GLS Bank IBAN DE 6843 0609 6740 2262 8200

Verwendungszweck: Solawi/Vertragsname/Anzahl Ernteanteile evtl. Monat(e)

Zusätzlich können depoteigene Kosten entstehen, falls z.B. die Fahrten extern geregelt sind.
(siehe Depots)

Die Kalkulation der Kosten für das laufende Wirtschaftsjahr wird zu Anfang der Saison bei der Bieterrunde vorgestellt und ein Richtwert (ca. 80 € – 100 €) für den Ernteanteil bekannt gegeben. Der Richtwert gibt an, wie teuer ein Anteil bei gleichmäßiger Verteilung unter den Mitgliedern wäre. Hierbei werden neben den Aspekten des eigentlichen Gemüseanbaus, auch weitere Themen wie Humusaufbau, Landschaftsgestaltung, Biotoppflege oder landwirtschaftliche Investitionen mitbedacht. Jeder legt nach eigenen finanziellen Möglichkeiten seinen Beitrag fest und bringt diesen in der Bieterrunde ein. 2020 betrug der Richtwert 87,60 EUR, das höchste Gebot lag bei ca. 160 EUR. Ab 2021 wird es einen Mindestgebot in Höhe von 60 EUR geben. Wer das Mindestgebot nicht tragen kann, sich aber dennoch an der Solidargemeinschaft beteiligen will, kann durch persönliche Absprache mit dem Hof eine alternative Lösung finden. Bei Zahlungsunfähigkeit im Laufe des Ackerjahres, wird um zeitnahe Info gebeten, um zügig eine solidarische Lösung finden zu können.

Die landwirtschaftliche Praxis und ganzheitliche Landbauphilosophie wird durch den betreibenden Landwirt Mathias Peeters geprägt.

Er hat am Warmonderhof in Holland die Ausbildung in Ökolandbau absolviert, in Dornach an der Naturwissenschaftlichen Sektion des Goetheanums studiert, um dann als Wanderbauer zahlreiche Höfe in Europa kennenzulernen. Schließlich baute Mathias mit 35 seinen eigenen demeter-Hof im Hundsrück auf, mit Milchkühen, Käserei und Gemüseanbau. Die Solawi BAUERei Grube wirtschaftet auf genossenschaftlich freigekauftem Land, entsprechend einer demeter-angelehnten landwirtschaftlichen Praxis. Boden-´ bzw. Humusaufbau und Artenreichtum sind darüber hinaus selbst oktroyierte und fest verankerte Fundamente unserer Landwirtschaft. Wir nutzen Mischkulturen, Fruchtfolgen, Öle und Jauchen anstatt chemischer Pestizide, Präparate, Hornspäne sowie vor allem Mulch und Kompost als Düngung. Elemente aus Permakultur, Terra Preta, Waldgarten finden sich ebenfalls, alles subsumieren wir unter dem Begriff „Die gute landwirtschaftliche Praxis“.

Jeder Solawist kann sich jederzeit vor Ort ein Bild machen, so dass unsere Solawisten die strengsten und konstantesten Gutachter sind, Vertrauen kommt dazu. Aus diesem Grund verzichten wir bewusst auf aufwendige Biosiegel.

Landwirte und Solawisten teilen die Verantwortung für die unsere Erde, indem die Schaffung fruchtbaren Bodens oberstes Solawi-Anliegen ist. Humusaufbau ist der wesentlichste Kohlestoffdioxidsenker der Zukunft. Alle landwirtschaftlichen Eingriffe ordnen sich dieser Prämisse unter. Darüber hinaus engagieren wir uns für zukunftsweisende Bodenrechtsformate, siehe Ökonauten.

Im Sommer 2021 soll ein Backofen in die BAUERei einziehen, um regelmäßig Brot, Kuchen und Törtchen zu backen. Wer dann seinen Ernteanteil durch Brot ergänzen möchte, kann im Sommer „upgraden“.

Einen öffentlichen Gesamtverteiler gibt es nicht (Teil der Vereinbarung). Innerhalb der Depots werden die Handynummern und Mailadressen durch die Kontaktlisten offengelegt, damit die Depotmitglieder einander erreichen können. Diese Listen werden auch depotintern gepflegt. Wer dies nicht möchte, muss sich bitte vorab selbständig bei den Depot-Verantwortlichen melden. Der allgemeine Mailversand erfolgt ausschließlich über Depot-Adressen, deren Listen nicht öffentlich einsehbar sind. Zugriff hierauf haben ausschließlich Lene, Matthias, sowie die Verwalter der Mailinglisten Julia (Depot Lottenhof) und der Kassenwart Mark 2020 (Depot Nord) Lukas 2021 (Depot Lottenhof).

Jedes Depot ist eine kleine Verantwortungsgemeinschaft im Kiez, die sich selbst organisiert. Regelmäßige Depottreffen, interne Depotkommunikation, die Verteilung der Aufräumaufgaben, Fahrdienste etc., Vertretung des Depots in der Kerngruppe, Kochabende und generationsübergreifende, alltägliche Unterstützungen oder gemeinsame Ausflüge zur BAUERei und zum Acker … können intern abgestimmt und verabredet werden. Wie sehr Nachbarschaften, Hausgemeinschaften oder Kollegen die Herausforderung „Solawi-Depot“ für sich als gemeinschaftsstiftende Aufgabe sehen und diese gestalten, ist jedem Depot selbst überlassen.

Das Gemüse steht donnerstags ab 14.30 Uhr in der BAUERei zur Abholung bereit. Wie das Gemüse in die Depots kommt, ist jedem Depot selbst überlassen. Es haben sich 4 verschiedene Modell etabliert: 1. Der Fahrerpool stammt aus den eigenen Depotreihen, 2. externe Fahrer werden engagiert, 3. ein Lieferservice von und für Solawisten, bis vor die Haustür und 4. die Direktabholung am Hof. Auch wie die Depotarbeiten verteilt werden, ist jedem Depot überlassen. Einfach und wenig aufwendig ist dieses System: Der jeweilige Fahrer kontrolliert die Vollständigkeit, räumt die alten Kisten aus- und die neuen Kisten ein und bedeckt sie b.B. mit warmen Decken oder feuchten Tüchern. Der erste Abholer packt dann für den letzten eine Extrakiste, der wiederum am Ende das Depot aufräumt.

Ein Lieferzettel listet alle Positionen eines Ernteanteils auf und jeder wiegt und zählt sich selbst seinen Anteil heraus. Wie klappt das? Es klappt nicht, wenn alle das Supermarktverhalten in die Depots übertragen und sich die größten und schönsten Exemplare heraussuchen! Ab Hof werden alle Kisten immer mit 10% Überschuss befüllt, so dass etwaige Wiegefehler und Gewichtsverluste durch Verdunstung ausgeglichen werden. Dass am Ende des Tages alle zufrieden sind, hängt vor allem von eurem solidarischen Abwiegen ab. Wenn sich jemand die größte Rote Bete auswählt sollte er bei den anderen Kisten bescheidener sein.

Das Solawi-Gemüse zeichnet sich oft durch alte, saatgutresistente Sorten aus, die nicht normkonform, dafür extrem geschmacksintensiv sind!

Außerdem wird nichts weggeworfen, also werden ganz große und ganz kleine Kartoffeln aufgeteilt, Möhren, die formvollendet unter jeden Schäler passen und Möhren, die an vielarmige, sehr sandige Medusen erinnern, Gurken klein und schief, Melonen mit Knabberspuren von Schnecken und stressgeplagte Salate mit Blattläusen … Um das zu mögen, muss man sich auf mehr Putzarbeiten einstellen und vor allem einfach kosten! bzw. den Acker regelmäßig besuchen, um dort die Plackerei, aber auch die irre Artenvielfalt über und unter der Bodenoberfläche zu sehen…

Sollte es doch Unstimmigkeiten geben, dann bemühen wir uns um eine konstruktive Fehlerkultur und die direkte Rückmeldung an die Depotleitung. Die Depotleitung ist immer ein Mitglied und übernimmt für 0,5 -2 Jahre die Depotleitung, ist also Ansprechpartner vor Ort und für die Bauern, erstellt die Dienstlisten, kümmert sich um mögliche Probleme.

siehe Zusatzinfos

Weitere Depotgründungen gerne gesehen.

Alternative Finanzierungsmöglichkeiten suchen wir auch über Direktkredite. So stabilisieren wir den Richtwert und müssen nicht alle nötigen Investitionen des Betriebsaufbaus auf das Jahrsbudget und den Richtwert bzw. Bankdarlehen umlegen. Finanziert werden hierdurch z.B. eine leichte Maschinisierung (z.B. Pflanzmaschine und Kartoffelroder), Alternative Stromversorgung (z.B. Pumphaus mit Langsamdreher und Solar) oder einen neuen Unterstand (z.B. für Geräte und Ackerhelfer). Weitere Informationen zu den Direktkrediten folgen.

Donnerstag ist Hoftag, d.h. ab 15.00 Uhr können die Solawisten des Depots Grube hier ihr Gemüse abholen, alle anderen Solawisten und Nachbarn aus dem Dorf können donnerstags ebenfalls hier herumspazieren, Tiere besuchen, die Hofbewohner treffen, Kaffee trinken … Nur mit Voranmeldung (01607881750) und gegen eine Spende von mindestens 15 Euro/Stunde sind folgende Angebote möglich: Kinderbetreuung (16-18.00), Eselspazieren, Kanus ausleihen.

Eine Hühner-Tierwirt:in wird noch gesucht, um eine mobile Hühnerhaltung aufzubauen und die Solawi-Produktpalette um Eier zu erweitern. Bitte meldet Euch mit etwaigen Avancen.

Eine Einlage von 250 Euro ist für jeden Solawisten verpflichtend. Diese Einlage wird bei Austritt komplett zurückbezahlt. Sollte diese Summe (Bitte in erster Linie Eltern und Großeltern fragen!) nicht auf einmal stemmbar sein, vereinbart andere Lösungen mit uns. Bitte gebt bei den Überweisungen exakt die vom Schatzmeister zugewiesene Mitgliedsnummer und den genauen Betreff an, ansonsten kann das Programm Euch nicht zuordnen.

Die solidarische Landwirtschaft lebt mit vom Engagement der Gruppe. Minimal ist sie als 3x jährliche Mitarbeit auf dem Acker und der Teilnahme an der Mitgliederversammlung in der Vereinbarung festgehalten. Darüber hinaus ist ein weiteres Engagement und das Pflegen des Zugehörigkeitsgefühls in der Gruppe sehr lohnend und gern gesehen. Arbeitsgemeinschaften, Ackertage und -Einsätze, neue Ideen, Partizipation, Feste und Teilnahme an Treffen sind Angebote und lassen die solidarische Landwirtschaft leben. Kinder sind im Rahmen der Treffen und an den offenen Donnerstagen direkt auf dem Hof immer willkommen. Die Gemeinschaft steht im Mittelpunkt bei gemeinsamer Arbeit, beim Essen und Feiern. Es ist eine große Bereicherung das Wachsen der eigenen Nahrungsmittel mitzuerleben, mit allem was dazu gehört.

In diesen Arbeitsfeldern kann sich u.a. engagiert werden:

  • Kerngruppe
  • Gemüse und Obst konservieren
  • Homepagepflege
  • Förderanträge stellen
  • Esel trainieren, Stallarbeit, evtl. ausreiten
  • Feste vorbereiten
  • Bauprojekte begleiten

O Schatzmeister

O Pflege der Mailinglisten

Folgend ein paar Beispiele zu den Ernteanteilen.

September:

Ernteanteil

Oktober:

Ernteanteil

November:

Ernteanteil

Dezember:

Ernteanteil

Der jährlich wiederkehrende Termin lehnt sich an die Termine des kirchlichen Erntedankfestes, insbesondere an die der Gemeinde Grube an. Dem Fest geht immer ein Treffen der AG Feste und Feiern voraus sowie am Samstag selbst ein Arbeitseinsatz, bei dem der Eselplanwagen geschmückt, geerntet, der Gabentisch geschmückt und opulent gekocht wird. Nachmittags, um 14.30 Uhr beginnt der Festumzug vom Acker zum Hof, wo Lagerfeuer, mitgebrachte Kuchen und Kulturbeiträge sowie ein herrlicher Tanzsaal warten …

MariIA und Krawall sind Großesel, sprechen französisch, können Planwagen, Rennsulky, Egge und Pflug ziehen, vor allem aber Gedanken lesen. Die heilsame Wirkung von Eselbegegnungen führt zu einer schnellen Verbreitung von Eseln in tiergestützten Erlebnisangeboten und Therapien. Lene und Mathias haben Weiterbildungen in tiergestützter Pädagogik und Landwirtschaft, einen Kutschen-Führerschein und umfassende Versicherungen für den vielseitigen Einsatz der Esel. Wer sich mit den Eseln befreunden möchte, kann sich auf dieses Szenario einlassen, die Esel freuten sich auf jeden Fall:

  • mindestens 5 Besuche zum Kennenlernen mit Stallarbeit, Striegeln, begleitete Führübungen auf der Koppel
  • mindestens 2 Besuche mit begleitetem Spazierengehen durch die Landschaft
  • selbstständiges Spazieren, Eselwandern oder Ausreiten (nur erfahrene Reiter)

Wöchentlich oder 2wöchentlich werden wichtige Termine, aktuelle Neuigkeiten vom Acker, Fotos, Tipps zur Lieferung oder Solawisten-Nachrichten verschickt, idealerweise parallel zur Lieferung. Gastbeiträge sind sehr erwünscht, z.Z. teilen sich Charlie und Lene die Redaktion. Alle Gemüsepost findet Ihr auf der internen Sparte der BAUERei-Homepage.

Circa 80 verschiedene Gemüsesorten bauen wir an. Möhren, Kartoffeln, Zwiebeln, Lauch, Kürbisse, Zucchini, Kohlsorten, Gurken, Rote Bete, Tomaten, verschiedenste Salate, Kräuter …. gehören im Jahresverlauf zur Grundausstattung. Arbeitsaufwendige Gemüse, wie Erbsen, Bohnen, Brokkoli, Postulein, Chicorée … ernten wir mit Ackerhelfern reihum, sodass nicht immer alle Depots parallel die gleichen Gemüsesorten bekommen. Daneben macht der Klimawandel den Anbau von Feigen, Wein, Physalis, Artischocken, Paprika, Chili …. möglich. Alte Sorten wie Haferwurz oder Engelwurz und eigene Nachzuchten, wie Möhre Leira finden sich auch im Solawi-Potpourri. Im letzten Jahr haben wir 50 große Obstbäume gepflanzt, darunter Pflaumen, Aprikosen, Quitten und Kirschen.

Johann und Birgitt sind unsere Solawi-Bienchen und Imker. Das Budget für die Unterhaltskosten von 3 Völkern werden über das Solawibudget gedeckt, die Anschaffungskosten und Betreuung übernehmen die beiden ehrenamtlich. Neugierige sind in der Bienengruppe herzlich willkommen. Die Honigernte wird solidarisch geteilt.

Der Betrieb muss von Grund auf aufgebaut werden, in eine Hofstelle hinein und auf einen Acker ohne jegliche landwirtschaftliche Infrastruktur!

Deshalb sind parallel zum Jahresbudget für Saatgut, Feldarbeit und Fixkosten jährliche, grundlegende Investitionen nötig. Diese werden über Fördergelder, Privatdarlehen und zu einem kleinen Teil durch das Solawi-Jahresbudget getragen. Kommende Investitionen: Traktor, Ackerunterstand, Brunnenhaus mit Sonnenkollektoren und Windrad, Lagerraum am Hof …

Die Vereinbarung kann mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Ende des Jahres schriftlich gekündigt werden. Geschieht dies nicht, verlängert sie sich automatisch um ein weiteres Anbaujahr.

Die Lieferung der Anteile erfolgt donnerstags (Sommer: jede Woche, Winter: 2-wöchentlich) bis spätestens 16:00 Uhr. Ab dann kann das Gemüse meist bis Freitagmittag abgeholt werden. (Der Zeitraum ist Depotabhängig; siehe Zusatzinfos: Depots)

Die Menge der Lieferungen schwankt saisonal. Die Sommermonate über erfolgt die Lieferung 1x die Woche. Ab ca. November bis Gewächshaussalatzeit (Februar/März) findet für die Wintermonate nur noch eine 2-wöchentliche Lieferung statt.

Lieferpausen müssen selbst innerhalb des Depots geregelt werden. Urlaubsbedingt könnte evtl. ein anderes Mitglied oder Freunde übernehmen, allerdings nur, wenn eine Einführung stattfand oder es einen erfahrenen Solawi-Paten gibt, der beim Abholen unterstützt. Urlaubsvertretungen sind oft Fehlerquellen. Alternativ kann der Anteil auch an neue Mitglieder auf der Warteliste weitergegeben werden und ihnen so einen Einblick in die Solawi geschenkt werden. Hierfür muss frühzeitig eine Mitteilung an Lene erfolgen, die die Warteliste verwaltet.

Der Kassenwart verwaltet und kontrolliert die Zahlungseingänge für die Anteile. Die monatlichen Beiträge werden eingezogen, die zusammengefassten Jahres- oder Halbjahresbeiträge bitte selber überwiesen. Er hat Zugang zu allen Kontakten und zum Geschäftskonto des gesamten landwirtschaftlichen Betriebes und ist sofort zu informieren, falls ein Zahlungsziel nicht eingehalten werden kann. Kassenwart ab  2021: Lukas Seiling.

Spätestens drei Monate vor Ablauf des Anbaujahres, also zum Ende September muss gekündigt werden, ansonsten läuft die Solawi-Vereinbarung einfach weiter, wobei die Gebote jedes Jahr neu festgelegt werden können. Wir bitten um Verständnis für diese Regel, sie minimiert den Verwaltungsaufwand und schafft größtmögliche Planungssicherheit.

Der 1. Samstag nach Mittsommer wird traditionell am Acker verbracht, morgens wie immer Arbeitseinsatz mit Mittagessen, nachmittags Campaufbau, abends Müsike, Gezelte, Über’s-Feuer-Springen, Abendbrot (Mitbringbuffet) und gemütliches Beisammensein, Sonntag Aufbruch nach dem Frühstück (Mitbringbuffet).

Ökonauten ist eine Bürgergenossenschaft. Sie engagiert sich für die Erhaltung und Förderung kleinstruktureller Landwirtschaft, für die Unterstützung von Existenzgründern ohne Boden und zur Vermeidung von Bodenspekulationen. Außerdem unterstützen und beraten die Ökonauten Projekte, die Landwirtschaft mit bildungs- und gesellschaftspolitischem Ansatz verbinden.

Gemeinsam mit den Ökonauten konnten wir schon einen Teil des für die Solawi bewirtschafteten Landes (frei)kaufen sowie einen Darlehensvertrag für den Brunnen absichern. Dieser Acker ist auf Lebzeiten der Erde der Spekulation entzogen und der ökologisch nachhaltigen Bewirtschaftung verschrieben – so will es das genossenschaftliche Statut. Langfristige Überlassungsverträge sind an lokal agierende, nachhaltig wirtschaftende und fachkompetente Landwirte gebunden. Damit sind auch die Pacht- und Überlassungsverträge der Ökonauten zukunftsweisend.

Rechte der Solawisten

  • Anteilige Ernte
  • Einsichtnahme in alle Produktionsabläufe des Hofes, was eine Zertifizierung unseres Erachtens nach unbedingt ersetzt
  • Acker- und Hofbesuche sowie offener (Kinder-) Bauernhof donnerstags 16-18 Uhr
  • Teilnahme an Hofgeschehen, Festen, Veranstaltungen
  • Verarbeitung von Ernteüberschüssen

Pflichten der Solawisten

  • Regelmäßige Zahlung des vereinbarten Beitrags
  • Teilnahme an mindestens 3 Arbeitseinsätzen pro Jahr
  • Wahrung der Mailetikette
  • Rotierende Depotverantwortungen

Rechte des Hofes

  • Endgültige Entscheidung über Anbau und Betriebsmittel
  • Hof-Ernteanteil für die ehrenamtlich Mitarbeitenden
  • Externer Verkauf nur bei deutlichem Überschuss

Pflichten des Hofes

  • Wöchentliche Ernte (im Winter können Abweichungen auftreten)
  • Faire Aufteilung der Ernte auf die Ernteanteile
  • Nachhaltige Landwirtschaft und Bodenaufbau nach biodynamischen Prämissen, ohne Zertifizierung
  • Bereitstellung von Informationen und Transparenz bei Acker- und Hofbewirtschaftung sowie Finanzen

Neben der obligatorischen Vollversammlung zu Beginn des Anbaujahres, den monatlich stattfindenden Arbeitseinsätzen, den halbjährlichen Mitgliederversammlungen (meist im Anschluss an einen AE), gibt es freiwillige Feste und Veranstaltungen, wie das Sommersonnenwende- oder Erntedankfest, an denen gefeiert, gegessen, getanzt, gelacht, musiziert, gesungen, gezeltet und erzählt wird.

Erfahrene ReiterInnen können vorreiten und dann zu zweit mit MariIA und Krawall gebiss- und sattellos ausreiten. Eselfreunde und Esel-Müßiggänger: siehe Esel.

Über eine interne Cloud haben die Mitglieder die Möglichkeit eigene Rezepte miteinander auszutauschen um neue Ideen zum Verarbeiten des Gemüses zu bekommen.

Der Hofhund Rufus ist ein 7jähriger Schäferhund, der in der Arbeit mit Jugendlichen sozialisiert wurde, also Menschengruppen kennt und mag. Sein Job ist es, diese zusammenzuhalten. Beim Arbeitseinsatz wird Rufus also von einem Ende des Ackers zum anderen hin- und herlaufen, um nach allen zu schauen. Auf dem Hof begrüßt er Euch vor dem Tor bellend, hinter’m Tor schwanzwedelnd. Er ist extrem schmusig und verspielt und braucht gerade deshalb bei so vielen neuen Menschen Eure Distanz und Euren Respekt. Spielen und Schmusen machen bitte nur die, die Rufus gut kennen.

Verhaltensregeln: Nicht anfassen, wenn Ihr Euch mit Hunden nicht auskennt oder unsicher seid. Nicht nerven und anfassen, wenn er irgendwo rumliegt, rumsitzt oder rumsteht und sich ausruht. Nur streicheln, wenn er sich das abholt, also sich anlehnt oder dich Schwanzwedelnd auffordert. Keine Stöckchen oder Fußbälle werfen, Eure Kinder nicht mit Rufus spielen lassen … dem Hund halt respektvoll begegnen!

Leider ist Landwirtschaft gesellschaftlich und rechtlich immer noch nicht als gemeinnützig anerkannt. So gibt es die Möglichkeit über den gemeinnützigen Verein BAUERei Grube e.V. zu spenden, Spendenquittungen sind möglich.  Vor allem Landschafts- und Naturschutz, Baumpflanzungen bzw. Baumpatenschaften sowie Bildungsangebote werden hiermit (co)finanziert. Die Satzung und die Kontoverbindungen des Vereins findet Ihr hier.

Der gemeinnützige Verein BAUERei Grube e.V. „verbindet vor Ort tätige Personen und Organisationen in gemeinschaftlicher Verantwortung für die nachhaltige kulturelle, künstlerische und ökologische Entwicklung und Gestaltung des umgebenden ländlichen und stadtnahen Raumes. Dabei versteht sich der Verein als solidarische Gemeinschaft, die dem Gemeinwohl verpflichtet ist. Die gemeinsame Idee ist, eine vielfältige Kulturlandschaft modellhaft zu gestalten, dabei die Handlungsfelder des nachhaltigen Landbaus als Grundlage für kulturelle und pädagogische Tätigkeitsfelder zu nutzen. Einzelne Projekte wirken organisch zusammen und dienen der Schönheit der Gesamtgestalt. “ (Präambel zur BAUERei Grube e.V.) Solawisten, die sich über die Solawi hinaus mit der BAUERei und den verschiedenen Initiativen, z.B. Baumpatenschaften und Wollekino verbinden möchten, sind herzlich eingeladen, zur Fördermitgliedschaft (5-12 Euro pro Monat) oder aktiven Mitgliedschaft (zusätzlich 6 Stunden monatliches Engagement). Die Satzung ist auf der BAUERei- Homepage verlinkt.

Hof: BAUERei Grube, Wublitzstr. 11-12, 14469 Potsdam, Ortsteil Grube

Acker: Ausbau 1, 14469 Potsdam /OT Schlänitzsee, hier parken!, dann am Zaun links entlang 200 m bis zum Acker laufen

Obstplantage: Zwischen Friedhof Grube und Bahnhof Grube, ungefähr auf der Hälfte, genau da, wo der Sandweg in den Plattenweg übergeht.

Um Mitglied in der Solawi zu werden, muss bei Eintritt eine Vereinbarung unterzeichnet werden. Hier wird der individuell zu zahlende, monatliche Beitrag schriftlich festgehalten, der zuvor in der Bieterrunde ermittelt wurde. Zudem sind alle Rechte und Pflichten beider Vertragspartner aufgelistet und werden durch eine Unterschrift bestätigt. Die Vereinbarung ist zeitlich unbefristet, kann aber mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten vor Ablauf des Anbaujahres gekündigt werden. Die Beitragshöhe wird jedes Jahr neu festgelegt.

 

siehe Ackerjahr

Der Acker befindet sich inmitten des Europäischen Vogelschutzgebietes, weshalb nicht gezeltet werden darf. Übernachtungsmöglichkeiten für Solawisten gibt es nach Anfrage im Garten der BAUERei.

Spenden in die Hofkasse für Zelten, Kanuausleihe und Außenküchenbenutzung sind gern gesehen.

Zusatzinfos: Depot, BAUERei Grube

Ort: Außenküche der BAUERei Grube, Wublitzstraße 11,
Zugang: Hoftor ist offen, Kurzzeitparken möglich
Größe: max. 25 Anteile
Abholzeit: Do 15-22 und nach Absprache Freitag bis 12.00 Uhr
Fahrdienste: Keine
Depotleitung: Andrea Schwabe (Schwabenmetropole)
Besonderheiten:
  • An den Abholtagen (donnerstags ca. 15-18 Uhr) kann der Hof auch genutzt werden, um sich mit anderen SoLaWistas auszutauschen und zu vernetzen, den Kindern das Leben auf dem Bauernhof näher zu bringen usw. Von 16-18.00 Uhr können die Kinder für ein betreutes Bauernhofprogramm angemeldet werden, siehe donnerstags auf dem Hof.
  • Wir sind außerdem Zweigdepot für die monatlichen Orangen-, Granatapfel- und Avocadolieferungen von den Solawifreunden aus Portugal Luzinha.
  • Allgemeine Regeln: Der/die Abholer/in setzt seine Klammer um (um anzuzeigen, dass er/sie da war) und wiegt auf der vorhandenen Waage seinen Gemüse-Anteil laut Lieferschein ab. Jeder ist zu ein paar grundlegenden Abholregeln angehalten, die auf einem Zettel aushängen (Tücher befeuchten, Waage ausmachen, Klammer umsetzen, Gemüse fair teilen usw.).
  • Flexibler Annahme-oder Aufräumdienst, wo der/die Erste bzw. Letzte 5-10 Minuten aktiv mitwirken darf (leere Kisten wegtragen, Schilder reinigen usw.).
 

Zusatzinfos: Depot Einstein

Ort: privater Hausflur in der Einsteinstraße ohne Türcode/ Türklingel
Größe: max. 11 Anteile
Abholzeit: Do 16-19 Uhr donnerstags
Fahrdienste: Beauftragung eines externen Fahrers (ca. 4 EUR pro Monat)
Depotleitung: Peter Schöneberg
Besonderheiten:
  • Für den letzten Abholer/in packt der Erste (alle schauen, ob es geklappt hat) eine schöne Gemüsekiste. Eine schöne Geste, denn meistens hat es wohl auch so schon geklappt, dass von allem genug übrig blieb – aber eben nicht immer.
  • Die Kiste steht schon parat (danke Nicol).
  • Die Spendenkiste: Wer etwas nicht will, packt es hier hinein und lässt es nicht mehr in den Boxen.
  • Die Abholzeiten sind nach wie vor bis 19.00 Uhr. In der dunklen Jahreszeit machen wir unten lieber früher zu, bitte klingelt dann, um Einlass zu erhalten bei LEHMANN, SCHÖNEBERG, ALLERS/BERGT, NIEMANN
  • Pinnwand im Flur für interne Kommunikation (falls man in den Urlaub fährt oder wieder ein Lagerfeuer-Treff anregen möchte etc.).

Zusatzinfos: Depot, Lottenhof

Ort: Schrank auf dem Gelände des Lottenhofs, Geschwister-Scholl-Str. 51, 14471 Potsdam
Zugang: 2 Zahlenschlösser (das rechte Tor ist nur für Anlieferungen), im Sommer donnerstags offen
Größe: max. 25 Anteile
Abholzeit: Do ab 16:00 Uhr bis Freitag ca. 16.00 Uhr, später mit Absprache möglich
Fahrdienste: verschiedene Fahrer aus den Depots Lottenhof, Nansenstraße und Maulbeeralle, evt. mit Ingos VW-Transporter oder dem Hofauto
Depotleitung: Bettina Gühne-Jahn
Besonderheiten:
  • Im Sommer gibt es auf dem Gelände das ansässige Vegetiv Café, welches zum Verweilen einlädt!
  • Das Einbringen in die Arbeit des Stadtteilnetzwerkes, welches das Gelände des Lottenhofes verwaltet, ist sehr erwünscht, in Form von Subotnics, Plenumsteilnahme, Spenden (z.B. Katzenfutter) oder Veranstaltungsbeiträge. Durch das zusätzliche Engagement stellt das Depot sicherlich eine Sonderrolle dar. Es birgt dadurch jedoch auch die Möglichkeit, sich in Potsdam-West weiter zu vernetzen und mit netten Leuten zusammen etwas auf die Beine zu stellen. Auch die langfristige Planung über die Gebäudesanierung 2021 hinaus ist eine Lottenhof spezifische Herausforderung.
  • Dienste: Gemüseannahme (Donnerstag meist irgendwann zwischen 14 und 16 Uhr)
(Liste liegt im Depot aus) 2. leere Kisten der Vorwoche aus dem Schrank holen 3. volle Kisten in das Regal einräumen

4. Lieferschein aufhängen und überprüfen, ob er mit dem angenommenen Gemüse übereinstimmt

5. Klammern an dem Zettel mit den Anteilen anheften (falls noch nicht durch den Aufräumdienst erledigt)

6. Gemüse welches feucht gehalten werden muss mit feuchten Tüchern abdecken (besonders Blattgemüse wie Salat/Mangold/Spinat sowie Kräuter) es gibt Wasser bei der Gartengruppe auf dem Gelände. Ein Schlüssel für die Wasserhähne liegt im Schrank. Im Sommer ist das Klohäuschen des Vegetivs offen.

  • Anteil abholen (Donnerstag 16 Uhr bis Freitag 16 Uhr) (Liste liegt im Depot aus) 1. Hände waschen

2. Anteil gemäß der Angaben auf dem Lieferschein exakt (!) abwiegen

(lieber 5g zu wenig als 5g zuviel mitnehmen)

3. Klammer am eigenen Namen abhängen (dann wissen Nachkommende, wer/wieviele noch kommen)

4. Waage wieder ausschalten und sauber machen

5. eventuell herunter gefallenes Gemüse zusammen fegen

6. sind die Tücher noch feucht? (bei Bedarf wieder nass machen)

7. Schrank beim Verschließen oben und unten mit Holzdübel fixieren

8. „in Zeiten wie diesen“: Hände waschen nicht vergessen

  • Dienst: Aufräumen (Freitag ab 14 Uhr – möglichst bis abends erledigen) (Liste liegt aus)

1. im dudle https://nuudel.digitalcourage.de/LlQfTl2sqHT17OS7 eintragen

2. wenn noch Anteile übrig sind: rausfinden, wem sie gehören und ggf. anrufen/email schreiben

3. Kisten, Regale und Boden abfegen

4. Waage und Schüssel säubern (Putzlappen liegen bereit mit Wasser falls nötig)

5. Tücher wieder zusammen falten 6.Bioabfall in den Eimer oder Gefäß für Annette geben

6. übrig gebliebenes Gemüse mitnehmen und versorgen: selbst essen, verschenken, spenden, einmachen…

7. Klammern an dem Zettel mit den Anteilen anheften; evtl. Seife auffüllen / Lappen mitnehmen zum Waschen

Zusatzinfos: Depot, Maulbeerallee

Ort: Kühles Treppenhaus im Botanischen Garten/ Maulbeerallee 1
Zugang: Zugang ist offen
Größe: max. 10 Anteile
Abholzeit: Do 16-20 Uhr donnerstags
Fahrdienste: Beauftragung eines externen Fahrers (ca. 4 EUR pro Monat)
Depotleitung: Jana Eccard (eccard@uni-potsdam.de) und Uli als Vertretung ulrike.schlaegel@uni-potsdam.de). Luzinha organisieren Isa und Damaris
Besonderheiten:
  • Wir organisieren uns über SLACK (Software mit Chatgruppen für Handy oder Rechner, es gibt den Chatkanal „abholplan“ da wird geposted dass das Gemüse angekommen ist und wer was abgeben möchte und wann die Tür heute abgeschlossen wird; des weiteren gibt es einen Chatkanal „Luzinha“ und „Kontakte“ mit Telefonnummern und so)
  • Wir sind außerdem Zweigdepot für die monatlichen Orangen-, Granatapfel- und Avocadolieferungen von den Solawifreunden aus Portugal Luzinha.

Zusatzinfos: Depot, Nansenstraße

Ort: Keller der Erlösergemeinde/Nansenstraße 5, 14471 Potsdam
Zugang: Türcode
Größe: max. 20 Anteile
Abholzeit: Do ab 16:00 Uhr bis Freitag ca. 16.00 Uhr
Fahrdienste: Beauftragung eines externen Fahrers (ca. 4€ pro Monat)
Depotleitung: Franziska Borleis
Besonderheiten:
  • im Keller haben die Food Coop und die Solawi SpeiseGut ebenfalls ihre Standorte,
dort ist donnerstags immer viel los
  • regelmäßige Depotdienste: Annahme- und/oder Aufräumdienst
  • Annahmedienst:

*ca. 14:00-16:00 (wird vom Fahrdienst per SMS über genaue Zeit benachrichtigt)

*trägt alle leeren Kisten der letzten Woche zum Auto zurück

*trägt gemeinsam mit Lieferdienst Gemüsekisten ins Depot

*kontrolliert gemeinsam mit Lieferdienst ob Lieferung komplett (Lieferschein)

*hängt feuchte Tücher übers Gemüse (Wasser im Heizungsraum); Klammern an Namensliste

  • Abholen:

*Gemüse laut Lieferschein abwiegen (genau oder lieber ein paar g zu wenig) und abzählen

*eigene Klammer von Namensliste entfernen

*Tücher bei Bedarf wieder nässen (im Heizungsraum- 1. Tür rechts im Keller)

  • Aufräumdienst:

*Fr ab 16:00

*nimmt alles restliche Gemüse mit

(falls jemand noch nicht abgeholt hat, gern versuchen, denjenigen noch zu erreichen)

*säubert alle leeren Kisten und den Boden (Abfall bitte nach Hause mitnehmen und dort

entsorgen, nicht in die Mülltonnen des Kindergartens werfen!)

*laminierte Zettel der Kisten abmachen, abwischen und in die leeren Kisten legen

*Klammern wieder an die Namensliste heften

*Tücher zusammenlegen (falls schon trocken)

 

Zusatzinfos: Depot Nord

Ort: Fahrgemeinschaft der Solawisten aus Satzkorn, Fahrland und Bornstedt bis an die Tür
Größe: max. 8 Anteile
Abholzeit: Do ab 14:30 Uhr depotinterne Absprache
Fahrdienste: Abholung in der BAUERei und Bis-Vor-Die-Haustür-Lieferungen durch Solawisten selbst
Depotleitung: Beate Kessler
Besonderheiten:
    • Alle Depotmitglieder sollen möglichst selber mit eigenem Auto ca. alle 2 Monate 1 Mal das Gemüse ausliefern können. Ausnahmen sind nach Absprache möglich.
 

Zusatzinfos: Depot Projekthaus Babelsberg ab 2021, (ehemals Depot Babelsberg in der Uhlandstraße)

Ort: Offener Unterstand im Hof des Projekthauses Babelsberg
Zugang: Zugang ist offen
Größe: max. 25 Anteile
Fahrdienste: externer Fahrdienst, Mehrkosten 4 Euro pro Monat
Depotleitung: n.n.
Besonderheiten: Das Depot wird von Kalle, der FÖJler der BAUERei im Januar und Februar gebaut, nach dem Vorbild des Lottenhofes als etwas größerer Unterstand mit einem abschließbaren Schrank. Er ist über den Parkplatz zum Projekthaus Babelsberg frei zugänglich. Die Gestaltung, Innenausstattung und Organisation geht dann in die Hände des Depots über, spätestens bei der Bieterrunde im Februar werdet Ihr einen Depotleiter wählen, der koordinatorische Aufgaben übernimmt.