Der biologische Anbau

Die SoLaWis in Grube arbeiten nach den Grundsätzen des biologischen Anbaus. Der Boden soll mit Blick auf ein vielfältiges Insektenleben und generationsübergreifenden Bodenaufbau vernünftig bewirtschaftet werden.

In der Solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi) haben sich Menschen zusammen gefunden, denen Essen wichtig ist. Nicht nur, dass es gesund und lecker ist, sondern auch, woher es kommt. Kartoffeln, Rotkohl, Lauch, Salat, Rote Bete, Auberginen und viele andere Sorten werden ausschließlich auf den Äckern bei Grube angebaut. Tomaten und Paprika wachsen im Gewächshaus. Birnen und Äpfel auf den alten Plantagen. Wer sich als Abnehmer verpflichtet, drückt damit auch Wertschätzung für die harte Arbeit auf dem Feld aus.

Das solidarische Prinzip

Der Bauer gewinnt schon zeitig im Frühjahr Planungssicherheit für das ganze Jahr. Die Einnahmen (und damit auch sein Einkommen) sind durch die monatlichen Beiträge gesichert. Damit übernimmt die Gemeinschaft einen Teil des Risikos, wenn beispielsweise wegen langer Trockenheit die Erträge geringer ausfallen als erhofft. 

Auf der Website des Netzwerks Solidarische Landwirtschaft e.V. heißt es dazu: „Solidarische Landwirtschaft ist eine innovative Strategie für eine lebendige, verantwortungsvolle Landwirtschaft, die gleichzeitig die Existenz der Menschen, die dort arbeiten, sicherstellt und einen essenziellen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leistet.“