Mathias (Thijs) Peeters

Mathias Peeters




Rund ein halbes Jahrhundert Landwirtserfahrung bringt der gebürtige Niederländer Mathias (Thijs) Peeters ein. Aufgewachsen als Sohn eines Müllers kennt er noch die traditionelle und auf Vertrauen basierende landwirtschaftliche Arbeit. Nach seinem Studium der biodynamischen Landwirtschaft ging er auf Wanderschaft. Sie führte ihn über zahlreiche Höfe durch Luxemburg, Irland, Schweden und schließlich nach Deutschland, in den Hunsrück, wo er sich niederließ, eine Familie gründete und einen Milchviehbetrieb mit Käserei aufbaute. In seine Landwirtschaft integrierte Mathias immer schon pädagogische Herausforderungen, z.B. Kooperationen mit holländischen time out-Projekten, deutsche Schulprojekte und die Ausbildung von Landwirten in der Demeterlandwirtschaft.

Rund ein halbes Jahrhundert Landwirtserfahrung bringt der gebürtige Niederländer Mathias (Thijs) Peeters ein. Aufgewachsen als Sohn eines Müllers kennt er noch die traditionelle und auf Vertrauen basierende landwirtschaftliche Arbeit. Nach seinem Studium der biodynamischen Landwirtschaft ging er auf Wanderschaft. Sie führte ihn über zahlreiche Höfe durch Luxemburg, Irland, Schweden und schließlich nach Deutschland, in den Hunsrück, wo er sich niederließ, eine Familie gründete und einen Milchviehbetrieb mit Käserei aufbaute. In seine Landwirtschaft integrierte Mathias immer schon pädagogische Herausforderungen, z.B. Kooperationen mit holländischen time out-Projekten, deutsche Schulprojekte und die Ausbildung von Landwirten in der Demeterlandwirtschaft.

Seit 12 Jahren ist er in der Region Potsdam als Pädagoge und Landwirt aktiv, hat hier 2005 den erlebnispädagogischen Verein „eventus“ sowie 2008 die Jugendschule der Montessorischule Potsdam mitbegründet und aufgebaut. Das deutschlandweit anerkannte Modellprojekt gilt als gelungenes Beispiel für eine integrative und nachhaltige Schularbeit. Aus der Jugendarbeit heraus ist die Idee landwirtschaftlicher Verantwortungsgemeinschaften entstanden, so dass schließlich gemeinsam mit den Ökonauten 2016 eine Ackerfläche gesichert und 2017 eine Solidarische Landwirtschaft gegründet werden konnte.

Zentrale Hofstelle für alle Aktivitäten ist die BAUERei Grube, wo neben der Bauersfamilie noch weitere Menschen leben, die die kulturelle Entwicklung der Hofgemeinschaft, des Dorflebens und die Wiederbelebung dieser städtisch eingemeindeten und doch dörflichen Schnittstelle zwischen Stadt und Land unterstützen.

Anja Lene Waschke

Anja Lene Waschke

Lene durfte schon als Jugendliche mit elterlicher Unterstützung ihre Heimat Greifswald verlassen und das Abitur in den USA ablegen. Seitdem hat sie die halbe Welt bereist, dabei immer auch reformpädagogische Schulen in Deutschland, Neuseeland, Frankreich und auf Bali besucht und schließlich als Gymnasiallehrerin an mehreren Gemeinschafts-Schulgründungen mitgewirkt. Vor allem die Evangelische Schule Berlin Zentrum wirkt als pädagogische Heimat und als Herzensreferenz nach. In den letzten Jahren hat sich Lene auf einen praxisnahen Naturwissenschaftsunterricht spezialisiert, der landwirtschaftliche Erfahrungsräume, naturwissenschaftliche Phänomene und schulcurriculäre Anforderungen miteinander verbindet. Dabei konnte sie in der Jugendschule am Schlänitzsee wertvolle Erfahrungen sammeln und ein weites pädagogisches Experimentierfeld, auch mit tiergestützter Pädagogik nutzen.

Neben der schulischen Arbeit unterstützt sie die Solidarische Landwirtschaft der BAUERei Grube, engagiert sich im Vorstand der Ökonauten, einer Bürger-Boden-Genossenschaft und bringt ihre Erfahrungen in Bezug auf ganzheitliches, praxisbezogenes Lernen in Schulentwicklungsvorhaben ein.

Das Leben auf dem Hof der BAUERei ist für die gebürtige Städterin immer wieder eine Herausforderung. Vielseitig und immer wieder neu sind die alltäglichen Notwendigkeiten der Tierversorgung, der Pflanzenfürsorge, die Organisation des Hofcafés, die Vermietung des Tanzsaales und die kräftezehrende Sozialisierung in einem Brandenburger Dorf, dem Konsum, Schule, Rodelberg, Badestelle und Gaststätte nach der Wende genommen wurden. Gesagt und Ärmel hochgekrempelt, rauscht Lene zur Eselkoppel davon.